


Stahlstich von Corradi, Ausschnitt, Titel von Sagenhaftes, Gedichte um alte Sagen von Gisela Munz-Schmidt Nach der Sammlung von Theodor Lachmann, Sagen und Bräuche am Überlinger See
Lyrik vom Bodensee



Stahlstich von Corradi, Ausschnitt, Titel von Sagenhaftes, Gedichte um alte Sagen von Gisela Munz-Schmidt Nach der Sammlung von Theodor Lachmann, Sagen und Bräuche am Überlinger See

Jahreswende Gib mir die Hand. Lass uns die Stunden im Niemandsland zwischen den Zeiten genießen und dehnen. Uns aneinander lehnen. Es steigen- helle Pracht- Kaskaden der Erinnerungen und Träume in die Nacht. Sie blitzen auf und fallen glänzend nieder aus der Ferne, funkelndes Feuerwerk sprühender Sterne! Die Uhr rückt weiter, und die Zeit nimmt ihren Lauf. Sie reißt uns mit, und niemand hält sie auf. Alles wird anders, kein Stern bleibt, wie er war. Ich wünsch uns Glück und Mut und Zuversicht für jedes neue Jahr! Gisela Munz-Schmidt



Die folgenden Worte aus dem Stundenbuch von Rainer Maria Rilke, das ich als Schülerin freiwillig fast ganz auswendig gelernt habe, stellen gleichsam ein Lebensmotto dar, das sich auch in meiner Lyrik wiederspiegelt:
„Lass dir alles geschehen:
Schönheit und Schrecken.
Man muss nur gehen:
Kein Gefühl ist das fernste.“
Rainer Maria Rilke
Deshalb steht auch hier in meinen Gedanken und Gedichten die Schönheit der Natur neben den Schrecken des Krieges.
Der Kreis Ich liebe das Eis, wenn es schmilzt, denn ich liebe Wärme und Wasser, und ich lebe den Kreis. Gisela Munz-Schmidt Aus: Kleine Gedichte - Große Gefühle



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