Es gibt noch zwei Konzerte im Bürgerhaus KulturIO:

Vorgestern war ich beeindruckt vom Konzert des Eröffnungsabends, das auf mich wie ein Feuerwerk wirkte, und gestern war ich völlig hingerissen, als Lida und Martin Panteleev eigene Kompositionen vorstellten. Eine grandiose Gefühlswelt kam da zum Ausdruck, für deren Spektrum meine Sprache keine Worte hat: Es ist Musik!
Lida Panteleev stellte auch einige ihrer Gemälde aus , und zwei davon ließen mich nicht los, und ich habe heute nach dem Aufwachen Gedichte dazu entworfen:
Vom Verborgenen
Weiß wie Lawinen,
hell wie Wasserfälle,
und doch ist es eine Nebelwolke,
opak und quellend
vom Himmel ins Tal.
Und alles verhüllt sie,
was sein wird,
was jetzt ist
und jegliches „Es war einmal.“
Die schwarzen Wächtertannen
hüten das Geheimnis.
Starr stehen sie ums dichte Gewoge
und verraten nichts.
Aber wollen wir wirklich alles genau wissen?
Gisela Munz-Schmidt
Gedanken zu einem Gemälde von Lida Panteleev
Silver Fog
Vom Klaren
Voll scheint hier der Mond
und spiegelt sich,
damit wir unmissverständlich und doppelt
den Einklang wahrnehmen,
das göttlich vollendete ruhige Runde
in der Schönheit der Farben.
Und das Wunder,
wenn eines dem anderen entspricht
und wenn etwas erwidert wird.
Es ist Liebe,
wie Liebe ist.
Gisela Munz-Schmidt
Gedanken zu einem Gemälde von Lida Panteleev

von links: Sebastian Navarro, Lida Panteleev, Martin Panteleev, Alexander Dimitrov am 12.3.2026 in Owingen
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